Berechnen Sie kostenlos Ihr Nettogehalt — schnell, aktuell und präzise.
Bei Steuerklasse I bleiben ca. 1.980–2.050 € Netto nach allen Abzügen übrig.
Rentenversicherung (9,3%), Krankenversicherung (ca. 8,2%), Pflegeversicherung (1,7–2,0%), Arbeitslosenversicherung (1,3%) sowie Lohnsteuer.
Brutto ist das vereinbarte Gehalt vor Abzügen. Netto ist der Betrag der tatsächlich auf Ihr Konto überwiesen wird.
Brutto minus Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer, Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung ergibt das Netto.
Als Bruttogehalt bezeichnet man das Gehalt vor allen Abzügen – also den im Arbeitsvertrag vereinbarten Betrag. Das Nettogehalt ist der Betrag, der nach Abzug von Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer und den Sozialversicherungsbeiträgen tatsächlich auf Ihrem Konto ankommt.
Die Differenz zwischen Brutto und Netto beträgt je nach Steuerklasse und Einkommen 30 bis 45 Prozent des Bruttogehalts.
Zusätzlich zu den Sozialabgaben fällt je nach Steuerklasse und Einkommen Lohnsteuer an. Der Solidaritätszuschlag wird seit 2021 für die meisten Arbeitnehmer nicht mehr erhoben.
* Alle Angaben ohne Kirchensteuer, Basis: GKV, keine Kinder, Durchschnittswerte 2026
Das Bruttogehalt ist das Gehalt, das in Ihrem Arbeitsvertrag steht – also der vereinbarte Lohn vor allen Abzügen. Das Nettogehalt ist der Betrag, der tatsächlich auf Ihrem Konto landet, nachdem Steuern und Sozialabgaben abgezogen wurden. Die Differenz zwischen Brutto und Netto beträgt in Deutschland je nach Steuerklasse und Gehaltshöhe oft 35–45 %.
Ein Beispiel: Bei einem Bruttogehalt von 3.000 € im Monat landen je nach Steuerklasse zwischen 1.900 € und 2.200 € netto auf dem Konto. Unser kostenloser Netto Brutto Rechner berechnet diesen Betrag sekundenschnell und berücksichtigt dabei alle aktuellen Abgaben für 2026.
Vom Bruttogehalt werden zwei Arten von Abzügen vorgenommen: Lohnsteuer (inkl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) sowie Sozialversicherungsbeiträge.
| Abgabe | Arbeitnehmer-Anteil 2026 | Arbeitgeber-Anteil |
|---|---|---|
| Krankenversicherung (GKV) | 8,20 % | 8,20 % |
| Rentenversicherung | 9,30 % | 9,30 % |
| Arbeitslosenversicherung | 1,30 % | 1,30 % |
| Pflegeversicherung (ohne Kinder) | 2,00 % | 1,70 % |
| Lohnsteuer | je nach Steuerklasse | – |
Die Steuerklasse hat einen erheblichen Einfluss auf das monatliche Nettogehalt. Hier sind Richtwerte für verschiedene Bruttogehälter:
| Bruttogehalt | Klasse I | Klasse III | Klasse IV |
|---|---|---|---|
| 2.000 € | ca. 1.390 € | ca. 1.590 € | ca. 1.390 € |
| 3.000 € | ca. 1.960 € | ca. 2.200 € | ca. 1.960 € |
| 4.000 € | ca. 2.510 € | ca. 2.850 € | ca. 2.510 € |
| 5.000 € | ca. 3.010 € | ca. 3.470 € | ca. 3.010 € |
| 6.000 € | ca. 3.490 € | ca. 4.080 € | ca. 3.490 € |
Es gibt legale Wege, das Nettogehalt zu erhöhen, ohne dass das Bruttogehalt steigt:
Wie genau ist der Rechner?
Unser Netto Brutto Rechner 2026 liefert sehr genaue Näherungswerte. Das exakte Nettogehalt kann leicht abweichen, je nach individuellem Zusatzbeitrag der Krankenkasse, genauen Kirchensteuersätzen und sonstigen Freibeträgen.
Gilt der Rechner auch für Teilzeit?
Ja. Geben Sie einfach Ihr tatsächliches monatliches Bruttogehalt ein, egal ob Vollzeit oder Teilzeit. Der Rechner rechnet mit dem angegebenen Wert.
Was ist der Mindestlohn 2026?
Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit Januar 2025 12,82 € brutto pro Stunde. Bei 40 Stunden pro Woche entspricht das ca. 2.222 € brutto im Monat bzw. ca. 1.520 € netto (Steuerklasse I).
Die Steuerklasse bestimmt maßgeblich, wie viel Lohnsteuer monatlich einbehalten wird. Sie hat keinen Einfluss auf die endgültige Jahressteuer — wohl aber auf das monatliche Netto:
Verheiratete können die Steuerklassenkombination jährlich wechseln. Ein Wechsel ist seit 2020 mehrfach pro Jahr möglich und wirkt sich ab dem Folgemonat auf die Lohnabrechnung aus.
So funktioniert es: Antrag beim Wohnsitzfinanzamt stellen (Formular „Antrag auf Steuerklassenwechsel bei Ehegatten"). Seit 2020 auch digital über Elster möglich. Der Arbeitgeber wird automatisch informiert.
| Kombination | Empfohlen wenn | Netto-Vorteil |
|---|---|---|
| III / V | Einkommensunterschied > 40 % | Hoch |
| IV / IV | Ähnliches Einkommen | Ausgewogen |
| IV+Faktor / IV+Faktor | Genaue Besteuerung gewünscht | Keine Nachzahlung |
Wer das eigene Bruttogehalt erhöht, profitiert dauerhaft — denn höheres Brutto bedeutet nicht nur mehr Netto, sondern auch höhere Rentenansprüche und bessere Konditionen bei der Berufsunfähigkeitsversicherung.
| Leistung | Steuerfreier Betrag | SV-pflichtig |
|---|---|---|
| Sachbezug (z.B. Gutschein) | 50 € / Monat | Nein |
| Homeoffice-Pauschale | 6 € / Tag, max. 1.260 € / Jahr | Nein |
| Jobticket / Deutschlandticket | Unbegrenzt (wenn zusätzlich) | Nein |
| Betriebliche Altersvorsorge | 4 % BBG = 3.624 € / Jahr | Nein |
| Kindergartenzuschuss | Unbegrenzt (wenn zusätzlich) | Nein |
| Fahrtkostenzuschuss | 0,30 € / km (Entfernung) | Pauschal |
Das durchschnittliche Bruttogehalt in Deutschland beträgt laut Statistischem Bundesamt ca. 4.323 € brutto pro Monat (Stand 2025, Vollzeit). Das entspricht einem Nettogehalt von ca. 2.700–2.900 € je nach Steuerklasse und Krankenkasse.
| Branche | Ø Brutto / Monat | Ø Netto (Kl. I) |
|---|---|---|
| IT / Software | 5.800 € | ca. 3.500 € |
| Ingenieurwesen | 5.200 € | ca. 3.150 € |
| Finanzwesen / Banken | 4.900 € | ca. 2.980 € |
| Handel / Vertrieb | 3.400 € | ca. 2.200 € |
| Pflege / Soziales | 3.100 € | ca. 2.020 € |
| Gastronomie / Hotel | 2.400 € | ca. 1.620 € |
Viele Arbeitnehmer sind überrascht, wie groß der Unterschied zwischen ihrem vereinbarten Bruttogehalt und dem tatsächlich ausgezahlten Nettolohn ist. Bei einem Bruttogehalt von 3.500 € landen je nach Steuerklasse oft nur 2.100–2.400 € auf dem Konto. Das klingt zunächst erschreckend viel — doch der Unterschied hat klare Ursachen und ist gesetzlich geregelt.
Die größten Abzüge sind die Lohnsteuer sowie die vier Sozialversicherungsbeiträge: Krankenversicherung, Rentenversicherung, Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung. Diese werden direkt vom Arbeitgeber einbehalten und ans Finanzamt bzw. die Sozialversicherungsträger abgeführt. Der Arbeitnehmer sieht auf seiner Lohnabrechnung nur den bereits einbehaltenen Nettobetrag.
Positiv daran: Viele dieser Abzüge sind Investitionen in die eigene Absicherung. Die Rentenversicherung baut Rentenansprüche auf, die Krankenversicherung sichert medizinische Versorgung, und die Arbeitslosenversicherung zahlt im Falle eines Jobverlustes. Der Arbeitgeber trägt dabei in der Regel die Hälfte dieser Sozialabgaben — der Arbeitnehmer zahlt also nicht alles alleine.
Jede monatliche Lohnabrechnung enthält detaillierte Informationen über alle Abzüge. Viele Arbeitnehmer schauen nur auf die Endsumme — dabei lohnt es sich, die Abrechnung genauer zu prüfen. Fehler beim Arbeitgeber können vorkommen und fallen sonst jahrelang nicht auf.
Auf der Lohnabrechnung finden Sie: das Bruttogehalt, alle steuerpflichtigen Zulagen und Sachbezüge, die einzelnen Sozialversicherungsbeiträge mit Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil, die einbehaltene Lohnsteuer, den Solidaritätszuschlag sowie — falls zutreffend — die Kirchensteuer. Am Ende steht das Nettogehalt, das tatsächlich überwiesen wird.
Besonders wichtig: Prüfen Sie Ihre eingetragene Steuerklasse und ob ggf. Freibeträge korrekt berücksichtigt werden. Ein falsch eingetragener Kinderfreibetrag oder eine veraltete Steuerklasse kann monatlich hunderte Euro Unterschied machen.
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten — sie hängt von der persönlichen Situation, dem Steuersatz und den Lebenshaltungskosten ab. Ein Minijob (bis 556 € / Monat ab 2025) ist für den Arbeitnehmer steuer- und sozialabgabenfrei, baut aber keine eigenen Rentenansprüche auf, sofern man sich nicht freiwillig einzahlt.
Bei Teilzeitbeschäftigung über der Minijob-Grenze gelten die normalen Abzüge. Wer als Ehepartner in Steuerklasse V eingestuft ist und wenig verdient, behält nach Abzügen oft erschreckend wenig netto — manchmal lohnt ein Wechsel der Steuerklassenkombination erheblich mehr als eine Gehaltserhöhung.
Vollzeitbeschäftigte profitieren von der Progression: Wer mehr verdient, zahlt zwar einen höheren Grenzsteuersatz — aber das Nettogehalt steigt absolut dennoch mit jedem Euro Bruttoerhöhung. Unser Netto Brutto Rechner zeigt Ihnen genau, wie viel von einer Gehaltserhöhung tatsächlich bei Ihnen ankommt.